Saskia Häßner
Herkunft:
Deutschland
GM Missionarin seit:
2023
Arbeitsfeld:
Brasilien
Projektnummer
Bei Spenden bitte immer angeben!
Herkunft:
Deutschland
GM Missionarin seit:
2023
Arbeitsfeld:
Brasilien
Bei Spenden bitte immer angeben!
Mein Name ist Saskia und seit 2022 bin ich Teil von YWAM (Jugend mit einer Mission). Meine Reise begann in den USA, wo Gott mich in meine Berufung als Missionarin gerufen und vorbereitet hat. Anschließend durfte ich zwei Jahre in Berlin dienen, wo ich in verschiedenen missionarischen Kontexten gearbeitet und mich gezielt auf meinen Einsatz in Brasilien vorbereitet habe.
Heute ist mein Arbeitsort Rio de Janeiro, Brasilien. Dort arbeite ich in Zusammenarbeit mit JOCUM Comunidades (Jugend mit einer Mission) in Stadtteilen, in denen viele Familien und Kinder unter sehr prekären Lebensbedingungen aufwachsen. JOCUM Comunidades dient Menschen in Favelas und benachteiligten Stadtteilen durch Community Arbeit und Entwicklung: Beziehungsarbeit, Seelsorge, Jüngerschaft, Bildungsangebote, praktische Unterstützung und die Verkündigung des Evangeliums. Ziel ist es, Menschen in ihrer Würde zu stärken, Hoffnung zu vermitteln und sie in eine lebendige Beziehung mit Jesus zu führen.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Begleitung von Menschen, die von Abhängigkeiten betroffen sind oder im Drogenhandel gefangen waren bzw. sind. Mein Herz schlägt vor allem für die persönliche, eins-zu-eins Jüngerschaft. Ich liebe es, mit jungen Erwachsenen aus unseren Projekten gemeinsam in der Bibel zu lesen, ihnen zuzuhören und sie auf ihrem Weg mit Gott zu begleiten. Darüber hinaus bin ich Teil der Ausbildung neuer Missionare und unterstütze sie dabei, ihre Berufung zu entdecken und in ihren Dienst hineinzuwachsen.
Gott hat mir aufs Herz gelegt, groß für die Menschen in unseren Projekten zu denken und sie nicht auf ihre Vergangenheit zu reduzieren. Besonders die Geschichte des Apostels Paulus spricht dabei stark zu mir: Ein Mensch mit einer schweren Vergangenheit, den Gott radikal verändert und mächtig gebraucht hat. Diese Hoffnung trage ich auch für die Menschen, denen ich in Rio begegne.