Lydia Langner

Herkunft:
Deutschland

GM Missionarin seit:
2026

Arbeitsfeld:
Frankreich

Projektnummer

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Mission unter muslimischen Jugendlichen in den Cités von Marseille

Über mich:

Hallo ich bin Lydia, Jahrgang 1999 und Sozialarbeiterin. Aufgewachsen bin ich im beschaulichen Taunus in Hessen. Mit 15 Jahren hat Jesus mich gerettet. Ich bin ganz und gar nicht perfekt, aber eine Entscheidung habe ich getroffen: Ich will mein Leben ganz und gar Jesus widmen und sein Werkzeug sein für seinen Plan mit dieser Welt.

Meine große Leidenschaft sind Jugendliche und die Nationen, die Gott so sehr am Herzen liegen! Seit ich 18 Jahre alt bin arbeite ich mit Jugendlichen im interkulturellen Kontext, zuletzt in Berlin im Plattenbau von Marzahn. Mich zog es auf meinem Weg immer mehr in die dunklen Ecken, wo die junge Generation gesellschaftlich ausgegrenzt unter Kriminalität und Vernachlässigung und ohne Chancen aufwächst.

Meine Arbeit in Marseille:

Anfang 2024 zeigte mir Jesus im Gebet die Stadt Marseille in Frankreich, die mir zuvor nicht wirklich etwas sagte. Gott bestätigte diesen Ruf in vielerlei Hinsicht in den nächsten zweieinhalb Jahren. Dort arbeite ich nun seit September 2026 mit einem Team und in Zusammenarbeit mit Gemeinden und Vereinen vor Ort mit den Jugendlichen in den ghettoisierten Siedlungen, die Cités genannt werden, in den Nördlichen Vierteln (Quartiers Nord) Marseilles. Sie kommen alle aus unerreichten muslimischen Nationen, vor allem aus Nordafrika (Marokko, Algerien, Tunesien). Dort ist es sehr schwer sie zu erreichen, während es leichter ist, sie in Frankreich mit Jesus bekannt zu machen. In den Cités gibt es bisher aber kaum Jugendsozialarbeit oder langfristige missionarische Arbeit und einige Cités sind durch die Drogenclans, die dort das Sagen haben, nach außen hin verschlossen.

Die langfristige Vision ist es mit meinem Team, Jugendliche aus den geschlossensten Cités der Quartiers Nord in Marseille, die aus muslimischen unerreichten Volksgruppen kommen und durch ein Aufwachsen in Armut, Kriminalität und sozialer Ausgrenzung ihr Potenzial nicht entfalten können, mit Jesus bekannt zu machen. Dies soll durch den Aufbau eines sicheren Raums geschehen, in dem sie durch Jesus Würde und Freiheit erfahren und empowert werden, ihr eigenes Umfeld nachhaltig zu verändern. Besonders durch Projekte in den Bereichen Kunst, Kultur, Sport und Bildung sollen Brücken zu den Jugendlichen und ihren Familien geschlagen werden.

Rundbriefe

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