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Simon Schöttler

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Herkunft: Deutschland
GM Missionar seit: 2019
Arbeitsfeld: Thailand


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Thailand und Südost-Asien
Bekannt als das „Land des Lächelns“ liegt Thailand im Zentrum Südost-Asiens, einem
Teilkontinent mit langer Geschichte und Kultur. Verschiedene Religionen, Kulturen und Völker haben diese Region geprägt und wurden in dem ehemaligen Königreich Siam vereint. Darum findet sich in Thailand heute eine Schrift, die sich aus dem indischen Sanskrit ableitet, chinesische Elemente in der Esskultur, und ein Glaube der Elemente aus Buddhismus und Geisterglaube vereint.
Mit einer konstitutionellen Monarchie wird die Königsfamilie in Thailand sehr hoch angesehen und respektiert und schließlich war es auch der fünfte König der aktuellen Dynastie, der Ende des 19. Jahrhunderts  maßgebliche Reformen für sein Volk auf den Weg gebracht hatte. Diese Öffnung zum Westen hin hat Thailand einen großen Vorsprung in Infrastruktur, Wirtschaft und Bildung gegenüber den Nachbarländern eingebracht. Eine Öffnung gegenüber dem Christlichen Glauben konnte zu dem Zeitpunkt aber nicht verzeichnet werden. Seit über 200 Jahren gibt es Missionare und eine Kirche in Thailand, aber der Anteil der Christen an der Bevölkerung von rund 70 Millionen Menschen liegt unter 1 %. Mit seinen verschiedenen Volksgruppen ist Thailand damit eines der größten Erntefelder von unerreichten  Volksgruppen in Asien.

Wer ich bin
Aufgewachsen in einem Missions- und Glaubenswerk habe ich von Früh an Berichte von Missionaren gehört und als ich elf Jahre alt war, nahm mein Vater mich auf einen Kurzzeiteinsatz in die Wüste Gobi in der Mongolei mit - was für ein Abenteuer und was für ein Vorrecht als Kind in einer fremden Kultur Hilfsgüter zu verteilen und von der Kraft Gottes und dem Evangelium zu erzählen.

Von da an habe ich immer wieder Kurzzeiteinsätze gemacht und auch geleitet. Nach meinem Abitur und Zivildienst war mir sehr bewusst, dass Gottes Hand auf meinem Leben lag und er noch mehr mit mir vorhatte. Da ich aber nicht genau wusste, wie das aussehen sollte half ich zunächst eine Jugendkonferenz in Dortmund vorzubereiten und durchzuführen. Danach studierte ich Soziale Arbeit und dann Sozialmanagement auf Master, während ich im Jugendamt arbeitete. Zu der Zeit sprach Gott zu mir sehr klar über verschiedene Länder in Südost-Asien, aber meine Reaktion war zunächst, dass ich das ja über Kurzzeiteinsätze „abwickeln“ könnte. Dass Gott das anders sah als ich, ließ er mich dann auch sehr einfach wissen und ich realisierte, dass Gott mich als Missionar ins Ausland rief.

Obwohl ich zwischenzeitlich schon ein halbes Jahr in Bangkok gelebt hatte, war es nach einem Kurzzeiteinsatz in Pattaya/Thailand, dass ich meine Stelle im Jugendamt kündigte und mich in der Missionsschule Revival School on the Move der FCJG auf den Dienst im Ausland vorbereitete. Seit Ende 2017 bin ich nun Teil von HELP International in Thailand und bereite mich auf einen Umzug nach Pattaya vor. In Bangkok betreiben wir seit über 25 Jahren eine Rehabilitationsarbeit für suchtkranke Menschen, arbeiten mit Kindern und Familien in Slums und bieten Seminare und Missionseinsätze für Thais in die umliegenden Länder an.

Vision für Pattaya
„Doch ist ja seine Hilfe nahe denen, die ihn fürchten, dass in unserm Lande Ehre wohne“ - Psalm 85:10
Das Evangelium zu hören
macht Errettung möglich und dies wird das verdrehte Fundament einer ganzen Stadt erschüttern. Wir werden sehen, dass Gott aufrichtig von den Menschen angebetet werden wird, die durch die Begegnung mit Ihm ein neues Lebens erhalten haben.

Wenn Menschen mit dem Evangelium erreicht werden wird auch eine Stadt erreicht. Mit Anbetung und Gebet tragen wir mit anderen Gemeinden und Missionswerken in Pattaya dazu bei, dass der Boden für eine reiche Ernte vorbereitet wird. In dem Umfeld von Sünde, Hoffnungslosigkeit und Tod (die Zahl der Verkehrstoten und Selbstmorde in Pattaya ist unproportional hoch) trainieren wir unsere Missionsschüler ihre Augen auf Jesus zu richten und genau in dieser Stadt ein Licht zu sein! Mit der Revival School on the Move wollen wir thailändische wie internationale Schüler für ihren Platz in Gottes Erntefeldern vorbereiten. Wir bauen bereits Beziehungen in die Nachbarländer auf. Ich freue ich mich schon darauf, die ersten Schüler der RSOTM aus Thailand, Myanmar, Laos oder Kambodscha von Pattaya aus in die Nationen auszusenden. Was für ein geniales Zeugnis der Kraft Gottes, wenn aus einer Stadt, die für Sextourismus und Exzess steht, ein Entsendungsort für Missionare hervorkommt. Die Bibel ist voller Geschichten der Versöhnung und Wiederherstellung - nicht zuletzt deswegen habe ich Hoffnung, dass es Gott gefällt Pattaya wieder zu einem Ort der Ehre und Gerechtigkeit zu machen. Mit Jesus Christus ist in Pattaya alles möglich!

Rundbriefe

Simons Newsletter #001 aus Thailand

Simons Newsletter #002 aus Thailand