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Sara-Lena Thomsen

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Herkunft: Deutschland / Philippinen
GM Missionare seit: 2018
Arbeitsfeld: Manila, Philippinen


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Joel*
Als Baby hatte Joel* Tuberkulose und eine Lungenentzündung. Als ich ihn das erste Mal sah, war er nur noch Haut und Knochen. Seine schwache Hand umfasste meinen Finger. Diesen Moment werde ich nie vergessen! Sehr wahrscheinlich würde er nicht überleben. Es sei denn, Gott tut ein Wunder. Also haben wir für ihn gebetet. Was könnten wir noch tun? Spezielles Milchpulver zu finanzieren war ein Tropfen auf den heißen Stein. Auch trotz der Medikamente, die er bekam, hätte er wahrscheinlich noch sterben können. Aber Gott tat ein Wunder. Joel* lebt!

Inmitten des Slums, in dem Tiere mit kranker Haut und Geschwülsten herumstreunen, nackte Kinder in unhygienisch schmutzigen Pfützen spielen und den Müll als Spielzeug benutzen, in dem viele Menschen beengt auf nur wenig Raum zusammen leben, in dem sich so schnell ein Feuer ausbreiten oder der nächste Taifun für Überschwemmungen sorgen kann, in dem der Hauptarbeitgeber der abgeladene Müll ist, der überall herumliegt, und die Bewohner ihn mit bloßen Händen in der beißenden tropischen Hitze sortieren – inmitten dieses Elends – Hoffnung. Leben. Durch Gott. Und ein Lächeln. Für mich ein Schlüsselerlebnis. (*Name geändert)

Die Philippinen sind ein vielseitiges Land – nicht jeder Slum ist in einer solchen Lage, wie oben beschrieben. In der Hauptstadt Manila ragen neben den Hütten auch teure Hochhäuser auf. Ein Land der Kontraste.
Die Filipinos faszinieren mich – sie lächeln so viel. Besonders von den Armen wurde ich berührt, sie sind erstaunlich großzügig, freundlich und fröhlich! Bemerkenswert! Ich habe die Philippinen lieben gelernt und möchte dort in den Slumgebieten dienen – aber auch von diesen besonderen Menschen lernen!

Meine Vision: Pag-Asa – Hoffnung gibt nicht auf!
„Pag-Asa“, das bedeutet Hoffnung auf Tagalog, einer Sprache der Philippinen. Dort arbeite ich als Missionarin. Ich möchte Menschen mit der Liebe Gottes berühren und den Hoffnungslosen von der Hoffnung in Jesus und auf das ewige Leben durch ihn erzählen, damit sie einen Anker für ihre Seele finden, der nicht erschüttert werden kann – selbst inmitten von Not und Verzweiflung. So wie der Regenbogen entsteht, wenn Sonnenschein auf den Regen fällt, schenkt Gott Hoffnung und bringt Farbe ins Leben, wenn Menschen in schwierigen Umständen von seinem Licht berührt werden. Das möchte ich vermitteln, indem ich zu ihnen Beziehung baue, dem Einzelnen begegne, das Wort Gottes teile, für andere bete, sie ermutige und Christen in der Nachfolge Jesu fördere. Ich möchte eine Person sein, die sich Zeit für Menschen in schwierigen Lebenslagen nimmt, ihnen zuhört und Mut macht. Auch mit meinen künstlerischen Fähigkeiten wie Tanz, Theater, Malerei und Musik will ich die Filipinos, vor allem die junge Generation, abholen und sie selbst darin fördern. Auf diese Weise können sie schwere Erlebnisse verarbeiten, in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden und Gott begegnen. Zudem ist es mir ein Anliegen, armen Menschen zu helfen, ihr eigenes Potential und ihre Ressourcen zu erkennen und mit Gottes Hilfe zu nutzen. Dieser Ansatz von Entwicklungshilfe kann Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer eigenen Lebenssituation aufdecken und ihnen helfen, ihren Kindern eine bessere Zukunft zu bieten. Die Vermittlung von Struktur, Planung, Zielsetzung und vorausschauendem Denken können hierbei eine große Hilfe sein. Wie viel davon und auf welche Weise ich all dies vor Ort konkret umsetzen kann, wird sich in nächster Zeit erst zeigen. Ich habe auf den Philippinen bereits gute Erfahrungen mit Bibelkreisen zuhause bei den Leuten, Hausbesuchen in Slums und dem Einsatz kreativer Künste gemacht. Es kann aber auch einfach die spontane Begegnung mit der Obdachlosen sein, oder die Gruppe spielender Kinder, mit denen ich ein Lied auf Tagalog singe und ihnen eine biblische Geschichte erzähle. Ich bin gespannt, was Gott mir vor die Füße legt. Ihm sei alle Ehre!

Mein Weg auf die Philippinen
Wie kommt ein in der Stille Ostfrieslands aufgewachsenes Mädchen dazu, in die Millionenmetropole Manila zu ziehen? Auf die Welt kam ich zunächst am 02.12.1992. Nach meinem Abitur 2011 und einem Freiwilligendienst in Ghana besuchte ich von 2012-2013 eine Bibelschule (IABC) in Dänemark. Von dort aus habe ich an einer fast sechswöchigen Missionsreise auf die Philippinen teilgenommen. Das Land hat mich nie losgelassen. Nach einem kurzen weiteren Philippinen-Aufenthalt im März 2017 lebte ich von Oktober 2017 bis Anfang Juni 2018 dort und absolvierte ein christliches Training mit Youth With A Mission (YWAM) in Manila und Northern Luzon, was bereits viel missionarische Praxis beinhaltete. Anschließend verbrachte ich zwei Monate vorwiegend in Manila, in denen ich mich orientiert sowie mit verschiedenen Missionaren zusammengearbeitet habe. Jetzt bin ich ab dem 12. Januar 2019 wieder im Land der 7107 Inseln, ausgesandt von der Missionsgesellschaft Globe Mission. Ich bin gespannt, was ich dort diesmal mit Gott erleben werde!

Ich habe eine Hoffnung

Ich habe eine Hoffnung!

Ich habe die Hoffnung, dass es in Jesus Christus Liebe, Sündenvergebung, Heilung, Hoffnung und ewiges Leben gibt!
Ich habe die Hoffnung, dass dies ein Anker für die Seele ist, der inmitten von Not und Leid unerschütterlich bleibt!
Ich habe die Hoffnung, dass diese Botschaft Hoffnungslose aus dem Staub und aus der Verzweiflung erhebt!
Ich habe eine Hoffnung!

Ich habe die Hoffnung, dass Gott aus dem Müll des Lebens etwas Schönes machen kann!
Ich habe die Hoffnung, dass Kranke geheilt werden, dass zerbrochene Herzen verbunden werden und dass Gefangene befreit werden!
Ich habe die Hoffnung, dass Arme reich werden, denn in Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis!
Ich habe eine Hoffnung!

Ich habe die Hoffnung, dass eines Tages im Himmel die Tränen der um ihre Verstorbenen Trauernden getrocknet werden!
Ich habe die Hoffnung, dass sie sich eines Tages wiedersehen!
Ich habe die Hoffnung, dass es einen Ort gibt ohne Leid und Geschrei!
Ich habe eine Hoffnung!

Ich habe eine Hoffnung, die unvergänglich ist!
Hoffnung gibt nicht auf!

Pag-Asa – Hoffnung gibt nicht auf!

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