Anonyme Missionare

M Tunisian Arab F A 003Nicht alle unsere Missionare stellen sich mit Namen und Foto auf unserer Webseite vor. Hier wollen wir von acht Globe-Missionaren berichten (zwei Single-Missionarinnen und drei Ehepaaren), die zum eigenen Schutz und zur Sicherheit von Mitarbeitern anonym bleiben sollen.

Unsere „anonymen Missionare“ leben in Ländern oder Gegenden, in denen religiöse und ethnische Spannungen immer wieder zu Ausschreitungen führen, die nicht nur für die lokale Bevölkerung sondern auch für ausländische Missionare gefährlich werden können.

An manchen Orten sorgen religiöse Konflikte für Auseinandersetzungen, die sich durch einseitige Wahrnehmung oder Konkurrenzdenken verschärfen können. An anderen Orten ist christliche Missionierung seitens der Regierung verboten und kann zu strafrechtlicher Verfolgung führen. Unter solchen Bedingungen gehen Missionare und ihre Mitarbeiter vor Ort große Risiken ein. Aus diesem Grund wollen wir Euch hier unsere Missionare, die in potentiell gefährlichen Gegenden arbeiten, vorstellen ohne ihre Namen zu nennen.

Die im Folgenden aufgezählten Projekte sind drei Teilkontinenten zugeordnet,

  • Nordafrika
  • Vorderasien
  • Südostasien.

Die Angaben sind weitgehend anonymisiert.

Nordafrika

„In Nordafrika – dem ersten Expansionsgebiet muslimischer Eroberer in Afrika – bekennt sich heute die absolute Mehrheit der Bevölkerung zum Islam” [i]

Die Globe-Missionare, die in Nordafrika arbeiten, teilen ein Anliegen: Sie wollen, dass durch ihren Einsatz die lebendige Hoffnung Jesu Christi auch dort vermittelt wird, wo sich mancher nicht hinwagt.

Projekt A

Mission Nordafrika

„Die Menschen hier stecken voller Potential“, schreibt eine Missionarin: „Viele junge Menschen sind motiviert, aber sie brauchen die richtigen Rahmenbedingungen, damit sie sich entfalten können... Eines Tages während der Regenzeit schaute ich hinaus und war erstaunt darüber, wie alles zu blühen begann– all das Grün, wo man kurz zuvor nur trockenes Land gesehen hatte. Und doch war das Potenzial immer da gewesen. Genau so sehe ich auch die Menschen aufblühen, wenn Gott die Gaben, die in ihnen stecken, zur Entfaltung bringt.

Wir richten uns in unserer Arbeit nach dem klassischen Prinzip der Entwicklungshilfe: Hilfe zur Selbsthilfe. Ich glaube, dass wir den Menschen vor Ort helfen können und sollen, in die Eigenständigkeit zu kommen.“

Projekt B

Mission NordafrikaUm überhaupt in diesen Regionen dienen zu wollen, bedarf es einer Berufung. Davon berichtet ein Missionarsehepaar, dessen Herz insbesondere für die unerreichten Völker Nordafrikas schlägt:

„Immer wieder kam mir ein bestimmtes Land in den Sinn. Also plante ich bei passender Gelegenheit mit meinem Mann darüber zu reden. Als er den Namen des Landes hörte, sagte er nur: „Genau dieses Land habe ich von Gott bekommen“.Es ist ein zu 99,9 % muslimisches Land und es zählt zu den ärmsten, am wenigsten entwickelten Ländern dieser Welt. Die unsichere politische Lage des Landes erschwert die Tätigkeiten von Hilfsorganisationen und die Entwicklung des Landes. Ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Nur wenige Kinder besuchen eine Schule (vorwiegend Koranschulen). “

Vorderasien

Die Länder dieser Region sind geprägt von konfessionellen und interreligiösen Spannungen und Kriegen. Die Missionare, die in diesen Ländern arbeiten, brauchen Gebet für Gottes Schutz und Weisheit.

Projekt C

Mission arabische WeltEine unerer Missionarsfamilien arbeitet in einem Land Vorderasiens. Ihre Vision ist der Bau „eines Netzwerkes von sich reproduzierenden Haus-Gemeinden im ganzen Land, 
das ohne ausländische Unterstützung lebensfähig ist und selbst Missionare aussendet“.

Diese Missionare wollen in einem unerreichten Land Gottes Liebe weitergeben damit Menschen errettet werden und in ihre Berufung hineinkommen, selbst Jünger Jesu zu werden, die seine Liebe weitergeben.

Projekt D

Zypern hat eine Schlüsselfunktion für die Evangelisation im Nahen Osten auch aufgrund seinergeographischen Lage. Zypern ist auch ein Schmelztiegel verschiedener Nationen vor allem aus dem gesamten nahen Osten und Teilen Afrikas. Viele kommen, um Zuflucht zu finden, vor allem vor Krieg und Verfolgung.
 
Seit 2010 ist eine Missionarsfamilie in Nicosia, Zypern, mit dem Ziel, suchende türkische Muslime mit der guten Nachricht zu erreichen. Ihr Dienst beinhaltet Evangelisation, Jüngerschaft und Aussendung von neuen einheimischen Christen mit muslimischem Hintergrund, die die Wahrheit und Kraft des Evangeliums ihren Familien und ihren Nachbarn weitergeben.

Südostasien

Projekt E

Eine weitere Missionarin arbeitet mit Kindern und Jugendlichen in einem südostasiatischen Land. Die überwiegende Mehrheit der Menschen in diesem Land sind Muslime, und Armut ist weit verbreitet.

 „Unser Ziel ist es“, so die Missionarin, „dass die Kinder Gott erleben, Liebe spüren, Familie haben und Sicherheit. Wir wünschen uns für jedes Kind, dass sie in ihrem Leben Stabilität haben und lernen, wie kostbar sie sind und dass Gott sie liebt, egal was sie tun. Wir wünschen uns, dass sie in Gott ihr volles Potential erreichen und ihr Leben sinnvoll leben. Wir wollen Gottes Wahrheit in dem Leben der Kinder sehen, die allein verändern kann. Ich glaube, dass die Kinder die Schlüssel Gottes sind ihre Familien und Land mit Gottes Botschaft zu erreichen und Veränderung zu bringen.“

 

Wenn Du eines der hier aufgelisteten Projekte unterstützen willst, schicke uns eine Nachricht mit Verweis auf die Region und das Projekt.


[i]„ Afrika-Schwerpunktthemen“Informationen zur politischen Bildung 303. (2/2009). S. 45. Web.

Photo Credit: Caleb Project 2006 and Globe Mission

 

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