Wir trainieren christliche Leiter unter Orientalen in Deutschland . . .

In unserer Zeit finden immer mehr Menschen auf der Flucht vor Krieg und Terror ein neues Zuhause in 

unserem Land. Viele schätzen die für sie zum Teil neue Religionsfreiheit. Einige von ihnen haben ihre Hinwendung zu Jesus Christus in ihren Heimatländern geheim halten müssen. Andere öffnen sich nun für das Evangelium und glauben bewusst an Jesus, fangen an ihm nachzufolgen und lassen sich taufen.

Wir suchen unter diesen Menschen Gläubige mit Leitungspotenzial und trainieren sie, sich aktiv in bereits bestehende deutsche Gemeinden einzubringen oder eigenständige muttersprachliche christliche Gemeinden zu gründen.

Hinter dem „Oriental Leaders Project“ steckt der Gedanke, dass jede Volksgruppe ihre eigenen Landsleute am besten selber mit dem Evangelium erreichen kann. So sollen z. B. gläubige Iraner in Deutschland lebende Iraner zum christlichen Glauben führen, die wiederum andere Iraner zum Glauben führen (nach dem Prinzip von 2. Timotheus 2,2).

Gleichzeitig lehren wir Gläubige, das Evangelium an kulturnahe Volksgruppen weiterzugeben, wie z.B. Iraner, die unter Afghanen arbeiten. Hierzu übersetzen wir u.a. die „Kairos-Kurse“ (www.kairoskurs.de) auf Farsi und bieten diese an. Dazu wurden schon erste Kairos-Mitarbeiter ausgebildet.

Wir haben bereits verschiedene Gruppen in NRW, die zusammen ein Fortbildungsprogramm durcharbeiten, das biblisches und christliches Basis-Wissen vermittelt. Dieses Netzwerk soll bundesweit ausgebaut werden. Außerdem veranstalten wir Inspirationstage für Afghanen und Iraner, um ihnen das Anliegen von „Oriental Leaders Project“ vorzustellen und sie für eine langfristige Mitarbeit zu gewinnen.

Wir führen, in Zusammenarbeit mit einer anderen Organisation, zweiwöchige Leiterschulungskurse durch, um gläubige Iraner und Afghanen für die Leiterschaft in muttersprachlichen christlichen Gemeinden zu trainieren.

Wir denken, dass man der häufig geäußerten Angst vor dem zunehmenden Einfluss des Islams in unserem Land am besten mit einer gezielten Evangelisation unter Muslimen begegnet. Viele Geflüchtete sehen ihre Herkunftsreligion aufgrund ihrer negativen Erfahrungen eher kritisch und sind offen für die Botschaft der Liebe Gottes.