Kandidatenschule 2013

Kandidatenschule Teilnehmer„Zeit, Energie, Leidenschaft und alle anderen Ressourcen eines Missionars sind viel zu kostbar, um sie in Projekte zu investieren, die nicht von höchster Qualität sind. ... Ich empfand ganz stark Gottes Segen auf Globe Mission während der Kandidatenschule 2013.“ So schreibt ein rumänischer Teilnehmer nach dem zweiwöchigen Training, das wir jedes Jahr für Menschen anbieten, die eine Berufung haben in die Mission zu gehen. Es dient dem gegenseitigen Kennenlernen und der Vermittlung von Wissen und von einigen praktischen Fähigkeiten.

Inzwischen gestalten wir die Lehreinheiten wie ein Training im Sinne von 2. Timotheus 2,2: „Was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue treuen Menschen an, die tüchtig sein werden auch andere zu lehren.“ Deshalb beinhaltet unser Unterricht fast immer auch, dass die Schüler das Gehörte wiedergeben oder anwenden. Kein Missionsschüler, kein Christ, kein Missionar sollte Zeiten haben, in denen er nur gelehrt wird oder nur lehrt. Wir alle sollten empfangen und weitergeben und das möglichst direkt und sofort! Eine Schülerin der diesjährigen Kandidatenschule sagte dazu: „Es ist ein solch einfaches Prinzip, hat aber seit meiner Rückkehr aufs Feld meine gesamte Sichtweise verändert.“

Für einige Teilnehmer war die Zeit ein Markstein im persönlichen Entscheidungsprozess. Peter der Graaf, aus den Niederlanden schrieb nach der Schule: „Ich würde dieses Training jedem empfehlen, dem es so geht, wie es uns ging: Wir waren uns unserer Berufung sicher, brauchten aber Vergewisserung und praktischen Rat.“

Es waren jetzt im September Anwärter für den Missionsdienst aus 10 verschiedenen Nationen da, weshalb die gesamte Schule auch zweisprachig (Deutsch-Englisch) abgehalten wurde. „Mein persönliches Highlight“, sagte Anna König, „war die Einführung in verschiedene Kulturen.“ Und diese erlebten wir auch ganz praktisch und hautnah in der Gemeinschaft untereinander.

Kandidatenschule LobpreisAuch einige langjährige Missionare nahmen teil, die selber schon viel auf dem Missionsfeld erfahren haben und die nun Globe beitreten möchten. Sie brachten wertvolle Einsichten mit. Auch von ihnen erhielten wir sehr positives Feedback. „Hätte ich vor Jahren an dieser Kandidatenschule teilgenommen und mich mit dieser Missionsorganisation aussenden lassen, ich kann mir gar nicht ausmalen, was alles anders gelaufen wäre und wie viel erfolgreicher meine ersten Erfahrungen auf dem Missionsfeld gewesen wären.“

Unseren Lehrplan überarbeiten wir regelmäßig und ergänzen dabei Themen, die für uns eine zunehmende Bedeutung haben. Dazu gehören Themen wie nachhaltige Armutsbekämpfung, Sicherheit im Ausland, Kinderschutzrichtlinien und Gemeindegründungsbewegungen.

Bei all den formellen Themen, die wir vermitteln müssen und den bürokratischen Erledigungen, die wir für unsere Missionaren machen, ist uns eine familiäre Atmosphäre sehr wichtig, was auch die Kandidatenschule immer wieder zu einer beziehungsorientierten, bereichernden Zeit macht. Wir lachen sehr viel miteinander und verbringen viel Zeit mit gemeinsamem Gebet und freudigem Lobpreis Gottes. Letztendlich ist das ja auch das Ziel all unserer missionarischen Bemühungen, dass die Völker in Vollzahl vor Gottes Thron gemeinsam anbeten.

Jetzt sind wir natürlich alle gespannt in welche Erntefelder diese fähigen und hingegeben Christen gehen werden.

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